Geschäftsführer Alexander Schmid setzt auf Recycling
04.03.2008

Ende des Jahres 2007 hat die Firma Eisen Rudi-Schmid oHG in Fürstenfeldbruck ihr Betriebsgelände um die angrenzende ehemalige Remondis-Niederlassung erweitert. Grund dafür sind die in den letzen Jahren sehr stark gewachsenen Materialmengen und die daraus resultierenden teils sehr beengten Platzverhältnisse. Statt auf den bisher sehr engen 5000 Quadratmetern wird nun auf insgesamt 12000 Quadratmetern gearbeitet.

Neben der traditionellen Autoverwertung kommt dem Metallrecycling und dem Handel mit Rohstoffen eine immer größere Bedeutung zu. „Im Recycling liegt die Zukunft der Firma, da die Ressourcenerhaltung zunehmend wichtiger wird“, erklärt Alexander Schmid, Geschäftsführer der Firma Eisen Rudi-Schmid oHG.

Der Standort im Fürstenfeldbrucker Gewerbegebiet Hasenheide ist günstig gelegen und wurde seit der Firmengründung bewusst nie verändert. Neben mehr Platz für die Autoverwertung gibt es nun auch ein größeres Verwaltungsgebäude. „Wir haben neue Strukturen geschaffen und die Geschäftsbereiche besser geordnet“, so Schmid. Insgesamt neun Mitarbeiter kümmern sich um das umweltgerechte Recycling der angekauften Fahrzeuge, um den Schrott- und Metallgroßhandel sowie um den Containerdienst. „Stahlschrotte werden ab einer Menge von 200 Kilogramm angekauft, bei Metallen wie Aluminium, Blei, Kupfer, legiertem Schrott, Messing und Zink kaufen wir schon ab zehn Kilogramm“, betont Alexander Schmid. Die Firma orientiert sich dabei laufend an der Börse, um ihren Kunden bestmögliche Preise zu garantieren. Mit der einst kleinen Schrotthandlung hat die Firma Eisen Rudi-Schmid oHG heute nur noch wenig gemein. Für einige Kunden ist die Umstellung gewöhnungsbedürftig: „Viele Kunden mochten den Charme des kleinen Familienbetriebes“, so Manfred Schmid, Mitinhaber und Gesellschafter der Firma.  

Seit kurzem zählt auch die Holz- und Altpapierverwertung zu den vielfältigen Geschäftsfeldern des Unternehmens. Natürlich lässt das Traditionsunternehmen auch in logistischen Dingen kaum Wünsche offen. „Wir halten Abrollkipper, PKW-Transporter und alle gängigen Container für die verschiedenen Materialien vor“, erklärt der Geschäftsführer. Auf dem Firmengelände wird das gesamte eingehende Material gewogen, sortiert, protokolliert, aufbereitet und dem jeweiligen Recyclingkreislauf zugeführt. Eines der Kerngeschäfte des Unternehmens ist nach wie vor die Autoverwertung. Auch hier wird stets investiert, um technisch auf dem bestmöglichen Stand zu sein und mit geschultem Personal eine möglichst umweltverträgliche Aufbereitung der Fahrzeuge zu gewährleisten.  

Die Firma Eisen Rudi–Schmid oHG hat seit jeher auch für Autobastler einen ganz besonderen Reiz: Sie suchen in den auf die Verschrottung wartenden alten Pkws nach Ersatzteilen für ihr eigenes Fahrzeug. Wenn sie fündig werden, können sie sich die benötigten Teile selbst aus den zu verschrottenden Pkws ausbauen. Auch die Lagerhaltung der gebrauchten Ersatzteile soll künftig forciert werden, um ein reichhaltiges Angebot von Teilen vorzuhalten. Beliebt seien vor allem Teile von gängigen Automarken die durch die zahlreichen Autohäuser in Fürstenfeldbruck und Umgebung angeboten werden, so Alexander Schmid.





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