Fintec: Exporteur mit Auszeichnung
14.01.2008
Fintec Crushing & Screening Ltd wurde erneut mit der Auszeichnung „Exporter of the Year“ geehrt. Erst vor kurzem hat der preisgekrönte nordirische Hersteller mobiler Brech- und Siebmaschinen die Produktionsfläche für sein aktuelles Maschinenprogramm deutlich erweitert.
Im November 2007 wurde
Fintec Crushing & Screening Ltd von Invest Northern Ireland, der Agentur für Wirtschaftsförderung des nordirischen Wirtschaftsministeriums, mit der renommierten Auszeichnung „Exporter of the Year“ geehrt. Damit wurde das Unternehmen aus Ballygawley in Nordirland, einem für leistungsfähige mobile Brech- und Siebtechnik besonders bekannten Fertigungsstandorte Europas, nunmehr schon zum zweitenmal in Folge für seine besonderen Exporterfolge ausgezeichnet. Bedeutende neue Zielregionen des Herstellers mit seinem nahezu weltumspannenden Vertriebsnetz sind insbesondere Indien, Australien, Lateinamerika, Japan und Südafrika, genauso aber Russland und das östliche Zentraleuropa.
Fintec beendete das Geschäftsjahr 2007 mit einer erneuten Steigerung seines Umsatzes um mehr als 50 %. Aufgrund der weiterhin hohen weltweiten Nachfrage nach mobilen Brech- und Siebanlagen wurde schon im Mai das Werk am Firmensitz in Ballygawley um einen weiteren Anbau mit rund 5.000 m² Fertigungsfläche erweitert. Mit mehreren zusätzlich eingerichteten Maschinenständen – darunter Plasmaschneider, Abkantpressen und Bandsägen – nimmt die Stahlverarbeitung rund zwei Drittel der Erweiterungsfläche ein. Gemäß dem Produktionsplan werden hier täglich die Stahlbauteile von drei Brech- bzw. Siebanlagen zugeschnitten. Das übrige Drittel des Erweiterungsbaues beherbergt eine Chassis-Fertigungslinie. In angrenzenden neuen Büros wurden die Abteilungen für Konstruktion, Fertigungsplanung und Vertrieb untergebracht. Das ursprüngliche Gebäude beherbergt nunmehr die Montage mit drei Haupt- und zwei Neben-Fertigungslinien.
„Ein rationalisiertes, möglichst linienförmiger Produktionsschema soll dem weiterhin starken Wachstum unseres Unternehmens Rechnung tragen“, erklärt Produktionsleiter Paul Colton. „Mit modern ausgerichteten, schlanken Fertigungsprozessen sehen wir uns in der Lage, möglichst preisbewusst zu produzieren, dabei die standardmäßig hervorragende Qualität unserer Brech- und Siebanlagen weiter zu erhöhen und mit einer schnelleren Fertigung auf das weltweite Marktwachstum zu reagieren.“ „Für das Jahr 2008“, ergänzt Michael Brookshaw, Export Sales Manager von Fintec, „haben wir uns als festes Ziel vorgenommen, weitere bedeutende Anteile am Weltmarkt zu gewinnen.“
Hintergrundinformationen
Das nordirische Unternehmen Fintec Crushing & Screening Ltd wurde im Jahr 2002 von Hubert Watson gegründet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 350 Mitarbeiter. Noch im Jahr 2008 soll die Belegschaft auf rund 400 Arbeitskräfte anwachsen.
Im Mai 2007 erwarb der Sandvik-Konzern, der bisher mit 49 % am 2002 gegründeten Unternehmen beteiligt war, auch die übrigen 51 % der Firmenanteile. Parallel hierzu übernahm Sandvik den englischen Hersteller Extec Crushing and Screening. Gemeinsam bringen Fintec und Extec ihre Konzernmutter Sandvik auf Position 2 auf dem weltweiten Markt für mobile Brech- und Siebmaschinen, dessen Wert auf mehr als 2 Mrd. Euro jährlich geschätzt wird.
Die aktuelle Modellreihe von Fintec umfasst sechs raupenmobile Brech- und Siebanlagen für Naturstein-, Sand- und Kiesgewinnung, Abbruch und Recycling sowie weitere Anwendungen in Mining und Industrie. Jüngstes Mitglied in der Maschinenflotte ist der dieselhydraulisch betriebene Primärprallbrecher 1440. Auf der Baumaschinen-Weltmesse bauma 2007 vorgestellt, geht er nach dem Abschluss einer umfangreichen Testphase im Frühjahr 2008 in Produktion.