

Neuheit: Innovatives BHS IC-Verfahren zum Kühlgeräterecycling
08.08.2010
BHS-Sonthofen stellt auf der IFAT ENTSORGA 2010 erstmals das neue IC-Verfahren zum Recycling von FCKW- und KW-haltigen (z.B. Pentan) Kühlgeräten dem Markt vor. Das Kürzel „IC“ steht für „Impact“ und „Catalysator“ als Kernelemente der Innovation. Es beruht auf dem bewährten und verschleißarmen Prall-Zerkleinerungsprinzip des BHS Rotorshredders. Völlig neu ist das Verfahren zur wirtschaftlichen Aufbereitung aller Kühl- und Treibmittel mittels katalytischer Hydrolyse. Eine aufwendige Inertisierung des Zerkleinerers mit teurem Stickstoff ist nicht mehr erforderlich.
Die Innovation beinhaltet im Einzelnen folgende Vorteile:
- Einstufige und kontinuierliche Zerkleinerung bei optimalem Aufschluss der Kühlgeräte im BHS Rotorshredder
- Höchste Durchsatzleistungen bis zu 150 Geräten pro Stunde
- Sehr geringer Verschleiß
- Hohe Verfügbarkeit
- Keine Ex-Zone im Shredder, d.h. die Zerkleinerung erfolgt
ohne Stickstoff-Inertisierung, auch bei Verarbeitung von
Pentangeräten
- Ökologisch einwandfreie Gasaufbereitung durch thermisch-katalytische Umwandlung aller Kühl- und Treibmittel in
salzhaltiges Abwasser und CO2 direkt innerhalb der Anlage
- Erheblich geringere Betriebskosten als mit konventioneller Gasaufbereitung (Aktivkohle/Tiefkühlkondensation). Bei einem steigendem Anteil an Pentangeräten reduzieren sich die
Kosten automatisch weiter
- Kein teurer Flüssigstickstoff erforderlich
- Keine weitere kostenintensive Abfüllung, Transport und
Entsorgung von kondensierten Kühl- und Treibmitteln
Mit dem Verfahren werden alle gesetzlichen Vorschriften und Grenzwerte der EU problemlos eingehalten. Das patentierte BHS IC-System ist vor allem bei höherer Anlagenleistung attraktiv, da die Betriebskosten gegenüber den bisher üblichen Verfahren deutlich günstiger sind. Praktische Erfahrungen liegen vor.